DE/Prabhupada 1007 - Was Krischna-Bewusstsein angeht, verteilen wir es gleichermaßen



750713 - Conversation B - Philadelphia

Sandy Nixon: Hier ist noch so eine. Hier ist noch so eine in der Art. Was halten sie von der Befreiung der Frauen?

Jayatīrtha: Sie möchte wissen was sie von der Frauenbefreiung halten? Was halten wir von der Befreiung der Frau?

Prabhupāda: Das will ich nicht diskutieren, weil... Sie... Da sie mich gefragt haben, kann ich ja erklären, wie törichte Frauen von intelligenten Männern betrogen werden. Sehen sie?

Geweihte: Śrīla Prabhupāda befreit jeden der Hare Kṛṣṇa chantet.

Prabhupāda: Sie haben... In eurem Land haben sie euch Freiheit gegeben. Befreiung bedeutet gleiche Rechte, richtig? Männer und Frauen haben gleiche Rechte.

Sandy Nixon: Sie versuchen es in ihrem Land.

Prabhupāda: In Ordnung, sie versuchen es. Doch ihr Frauen, ihr könnt nicht sehen, dass diese so genannte Gleichberechtigung bedeutet, dass die Frauen betrogen werden. Jetzt sage ich klar, dass eine Frau und ein Mann sich treffen, sie werden ein Paar, sie haben Sex, die Frau wird schwanger und der Mann geht weg. Und die einfache Frau muss sich um das Kind kümmern und um Almosen von der Regierung betteln: "Bitte gebt mir Geld." Das ist eure Unabhängigkeit. Geben sie zu, dass das Unabhängigkeit ist? Der Mann schwängert die Frau und geht weg, ohne Verantwortung zu übernehmen und die Frau kann das Kind nicht aufgeben, deshalb versucht sie das Kind zu versorgen, indem sie um Almosen von der Regierung bettelt oder sie versucht das Kind zu töten. Denken sie, dass das gute Unabhängigkeit ist? Wie ist ihre Antwort?

Anne Jackson: Ob es gut ist ein Kind zu töten oder nicht? Ist das eine Frage?

Prabhupāda: Ja, jetzt töten sie die Kinder durch Abtreibung.

Ravīndra-svarūpa: Er will wissen, welche Sorte von Unabhängigkeit das sein soll.

Anne Jackson: Für das Kind?

Ravīndra-svarūpa: Für die Frau.

Prabhupāda: Für die Frau.

Ravīndra-svarūpa: Das ist die Gleichberechtigung. Sie hat eine Affäre mit einem Mann, wird schwanger und der Mann geht. Dann muss sie um Almosen von der Regierung betteln, um das Kind zu versorgen.

Prabhupāda: Oder es töten.

Ravīndra-svarūpa: Oder sie tötet das Kind. Also, ist das gut oder schlecht?

Anne Jackson: Nun, sie hat die Wahl getroffen...

Prabhupāda: Das bedeutet vier-und-dreißig Unzen. Sie haben die Entscheidung getroffen ihr eigenes Kind zu töten. Ist das eine sehr gute Entscheidung?

Sandy Nixon: Das ist das schlimmste Verbrechen, dass man begehen könnte.

Jayatīrtha: Ihr Gehirn wird größer.

Prabhupāda: Denken sie, dass das eine gute Sache ist? Huh?

Anne Jackson: Ich denke, dass das eine sehr komplizierte Frage ist.

Prabhupāda: Deshalb sage ich sie betrügen im Namen der Unabhängigkeit. Das verstehen sie nicht. Deshalb vier-und-dreißig Unzen. Sie werden betrogen und glauben, dass sie unabhängig sind.

Sandy Nixon: Sie vergessen sie Verantwortung die mit der Freiheit kommt.

Prabhupāda: Ja, sie übernehmen die Verantwortung nicht. Sie gehen fort. Sie gehen fort und vergnügen sich. Und jede Frau muss diese Verantwortung übernehmen das Kind entweder zu töten oder es durch Bettelei zu versorgen. Denken sie, dass Betteln sehr gut ist? In Indien sind sie zwar von Armut betroffen, doch sie sind trotzdem nicht unabhängig. Sie bleiben unter ihrem Ehemann und der Mann trägt alle Verantwortung. Sie muss das Kind weder töten, noch muss sie es durch Bettelei versorgen. Also, welches ist die Unabhängigkeit? Unter dem Ehemann zu bleiben, oder frei zu sein und von jedem genossen zu werden?

Sandy Nixon: Das ist doch ohnehin nicht was Freiheit ausmacht. Das ist es nicht, was Freiheit ausmacht.

Prabhupāda: Es gibt also keine Freiheit und trotzdem denken sie, dass die frei sind. Das bedeutet, dass die Männer die Frauen nur unter irgendeinem Vorwand betrügen. Das ist alles. Im Namen der Unabhängigkeit, haben sie zugestimmt von einer anderen Klasse betrogen zu werden. Das ist die Lage.

Sandy Nixon: Trotzdem können Frauen wissen, dass Kṛṣṇa...

Prabhupāda: Wir machen keine solchen Unterscheidungen.

Sandy Nixon: Keine Unterscheidung...

Prabhupāda: Wir geben Kṛṣṇa-Bewusstsein sowohl den Frauen als auch den Männern. Wir machen keine solchen Unterscheidungen. Doch um sie vor der Ausbeutung durch Männer zu schützen, lehren wir sie: "Du tust dies und du tust das. Du heiratest. Nimm eine feste Position ein. Wandere nicht unabhängig herum." Wir lehren sie das. Doch was Kṛṣṇa-Bewusstsein angeht, verteilen wir es gleichermaßen Es gibt keine solche Sache: "Oh, du bist eine Frau, du bist weniger intelligent oder intelligenter. Deshalb kannst du nicht kommen." Das sagen wir nicht. Wir heißen Frauen, Männer, Arme, Reiche, jeden auf dieser Plattform der Gleichheit willkommen.

vidyā-vinaya-sampanne
brāhmaṇe gavi hastini
śuni caiva śvapāke ca
paṇḍitāḥ sama-darśinaḥ
(BG 5.18)

Wir lehnen niemanden ab. Das ist Gleichheit.